Wir leben mit unseren Hunden in Königswinter-Oberpleis im schönen Siebengebirge.

Bei meinen Eltern auf dem Bauernhof gab es früher immer Hunde. Sie liefen ohne größere Beachtung einfach in der Familie mit. Als ich dann allein lebte, wollte ich einen eigenen Hund haben. Nach einigen Recherchen entschied ich mich für einen Labbi. Zum Teil weil diese Rasse mir optisch gefiel und als sehr menschenbezogen und freundlich gilt.

Ein wichtiger Grund war aber vor allem, daß wir ländlich leben und früher oft Mischlingshunde hatten, die teilweise dazu neigten, auf eigene Faust im Wald jagen zu gehen.

Das sollte mir auf keinen Fall passieren. Ich wollte einen Hund, den ich auch im Wald von der Leine lassen konnte, ohne ständig Angst zu haben, daß er sich verselbständigt.

Ein Labbi ist zwar auch ein Jagdhund, aber ein solcher, der nach dem Schuß jagd. Das heißt, er hetzt kein Wild, sondern bleibt ruhig bei seinem Herrn, bis dieser das Wild erlegt und wird im Anschluß dann zum Einholen des Wilds geschickt.

Somit kam im Februar 1997 unsere erste Labbihündin Lucy ins Haus, mit der wir nach einer Weile mit Dummyarbeit begannen.

Drei Jahre später folgte Sammy und im Jahr 2005 zogen wir Sammys ersten Wurf groß, von dem wir ihre Tochter Avon behielten, und 2008 eroberte uns dann Bo.

Seit 2004 bin ich Ausbilderin in der BZG Köln-Bonn des DRC.

Doris & Michael Zintl


Bilder © Uwe Kallenbach